Primärversorgung verbessern, Diskussion fördern: "Österreichisches Forum Primärversorgung im Gesundheitswesen" gegründet

Auf Österreichs Bevölkerung kommen Änderungen in der gesundheitlichen Versorgung zu. Die gesundheitliche Primärversorgung wird derzeit im Wesentlichen über die niedergelassenen AllgemeinmedizinerInnen, also die HausärztInnen, und andere nicht-ärztliche Gesundheitsberufe geleistet. Das Gesundheits-Zielsteuerungsgesetz sieht vor, dass diese Versorgung nach internationalem Vorbild gestärkt wird. Hierzu gehören ein deutlich erweitertes Leistungsspektrum, Stärkung der Prävention und Gesundheitsförderung und allen voran ein verbesserter Zugang und eine engere Zusammenarbeit der einzelnen Gesundheitsberufe. HausärztInnen und andere Gesundheitsberufe sollen so zukünftig auch in Primärversorgungszentren oder -netzwerken tätig sein. Einige wenige Zentren gibt es bereits, andere sind derzeit in Planung oder Bau.

"Die Menschen profitieren in einem solchen Versorgungszentrum u.a. von längeren Öffnungszeiten, dem erweiterten Leistungsangebot und der Tatsache medizinische Versorgung zu erhalten auch wenn der eigene Hausarzt bzw. die eigene Hausärztin gerade nicht am Zentrum anwesend ist. Die schnellere, direktere Einbindung anderer Gesundheitsberufe in einem Team wirkt sich ebenfalls positiv aus. Alles rund um die Gesundheit findet man dann an einem Ort" erläutert Dr. Stefan Korsatko, 1. Bundessprecher des Österreichischen Forums Primärversorgung im Gesundheitswesen, kurz: OEFOP.

Die Vereinsgründung des OEFOP fand im September 2016 nach intensiver Vorarbeit statt. Das OEFOP ist eine Plattform zur Vernetzung aller an der Primärversorgung beteiligten AkteurInnen, mit dem Ziel die Primärversorgung im österreichischen Gesundheitssystem zu verbessern. Mit ihren Veranstaltungen informiert sie zum Thema und bietet einen Rahmen für den fachlichen Austausch zwischen den Gesundheitsberufen, politischen EntscheidungsträgerInnen und der interessierten Öffentlichkeit.
"Es ist uns ein großes Anliegen, von Anfang an alle wichtigen Berufsgruppen, aber insbesondere auch die Bevölkerung in die Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems mit einzubinden. Rund um diese Neuerungen gibt es jede Menge Gesprächsbedarf - diesem möchten wir mit unseren Aktivitäten einen Raum geben!" erklärt die 2. Bundessprecherin,
Mag. (FH) Susanna Finker, Sinn und Zweck der Vereinsgründung.

Kontakt und Rückfragen:
Österreichisches Forum Primärversorgung im Gesundheitswesen
Dr. Stefan Korsatko, 1. Bundessprecher
Mag. (FH) Susanne Finker, 2. Bundessprecherin
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https://primaerversorgung.org/

OEFOP_Gruendung_20161125 an Interessierte.pdf (257.7 KB)

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